„Safety Dance“

Wir sitzen vor dem TV, es läuft. Es läuft gut für uns. Obwohl Phillip, der Klassensprecher, gesagt hat, dass er nächstes Jahr nicht mehr am Turnunterricht teilnehmen wird. Das trifft uns. Das trifft uns richtig hart.   Schon komisch, wie sehr uns solche Sachen mitnehmen. Wir trauern. Wir trauern um Menschen, die wir nicht kennen. Nicht um alle. Und nicht mal um die, die sterben. Wir trauern um die, die uns verlassen, die unsere Welt verlassen, die wir uns aufgebaut haben. Das ist nicht die Welt, die wir kennen, sondern die Welt, die wir vorgesetzt bekommen. Vorgesetzt durch Fernsehen und Zeitungen, vorgesetzt durch Meinungen anderer und Bilder der Chefredakteure, die uns dafür fähig erachten, das zu ertragen, was sie uns präsentieren. Schlagzeilen...

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