Die durch die Hölle gehen

Es ist wirklich arschkalt. Nass und arschkalt. Ich sehe mit zusammengekniffenen Augen in Richtung Straße und wundere mich über die Temperaturen. Trotz Sonnenschein ist es für einen Tag im September wirklich sehr früh winterlich geworden. Es ist also ein kalter Tag im September des Jahres 1989 und wir wollen gleich losfahren. Dennis meint, für psychedelische Pilze sei jetzt die beste Zeit zum Ernten. So ein schwachsinniger Scheissdreck… Andy fährt den dunkelroten Ford Sierra vor und wir bestücken unsere Taschen und Rucksäcke mit Bierdosen und allem möglichen Krimskrams. Eine Taschenlampe, obwohl wir erst 13.00 Uhr haben, eine Glasbong, Brötchen, eine Fleischwurst und ein paar Flachmänner Büchter-Korn. Andy´s Ford ist ein fahrendes Stück...

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Von Prinzen und Prinzessinnen

Draußen kehrt mal wieder der Winter zurück und auch das angefressene Gemüt des ein oder anderen Mitmenschen ist von der Kälte gelähmt und wiegt schwer wie die Schneedecke auf unseren Autodächern. Frei nach dem Motto „Es muß nicht immer Kamelle regnen“ gibt es heute einen Text von Gastautorin Quy M. Nguyen auf die Augen. Kurz, tief, ehrlich, danke. Von Prinzen und Prinzessinnen Wo früher Glück und Liebe Einzug erhielten, ist die Ungewissheit nun das vorherschende Gefühl, das sich meiner bemächtigt. Eine Mischung aus Angst und Unsicherheit vor dem Ungewissen macht sich breit. Der Ungewissheit, sich selbst und seinen Partner zu betrügen oder die Angst gemeinsam gemächlich ins Verderben zu gehen. Die Zeiten in denen mein Glück für meinen...

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