Hass, Hass, Hass!

Das Dreckswetter geht mir jetzt schon so was von auf die Eier, daß es mir schwer fällt gute Miene zum bösen Spiel zu machen, oder wie auch immer das heißen mag. Ich werde morgens wach und höre die Tropfen gegen mein metallenes Fensterbrett prasseln. Ein Zeichen dafür, daß ich einzig und allein beim Zähneputzen ein Gesicht machen werde, daß man für ein Grinsen halten könnte. Ich kann da einfach nicht aus meiner Haut. Ich bewundere auch nicht die Menschen, die sich morgens mit einem Satz an ihr Spiegelbild motivieren können. Mitleid ist wohl passender für diese „Chaka-Du-schaffst-es-Arschlöcher“. Warum muß man allem etwas Positives abgewinnen, wenn was Scheiße ist, dann kann man es auch Scheiße finden! Es würde mich viel zu sehr einschränken...

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Hexenjagd 2011

Ich bin erkältet. Richtig verrotzt, müde, triefnasig und vor allem übellaunig. Da sitze ich in meinem Bett und stopfe mich mit Medikamenten und Vitaminen voll, in dem guten Glauben das würde jetzt, wo es schon ausgebrochen ist, irgend etwas nützen. Meine schlechte Laune basiert zu einem großen Teil darauf, daß ich Urlaub habe und meine Zeit eigentlich mit Wein, Weib und Gesang zubringen sollte, anstatt hier in rhytmischen Zyklen meinen Hund mit meinen Körpersäften anzurotzen. Im Hintergrund läuft der Fernseher und ich entschließe mich dazu, den Ton etwas lauter zu drehen, da ein Fahndungsfoto im TV mein Interesse weckt. Ach ja…, der MASKENMANN!!!! Was klingt wie ein Titel aus einer alten Stahlnetzfolge oder die verworfene Idee für eine Edgar...

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Happy Birthday, Bosen!

      Verdammte Kacke, wieder liege ich wach und wünsche mir, keinen Jägermeister getrunken zu haben. Habe ich aber! Ich liege im Bett und stelle ein Bein auf den Boden, während der Rest von mir im Bett liegen bleibt…, Anker werfen nannte meine Mama das. Ein toller Abend auf jeden Fall, denke ich und kratze ein bisschen an meinen Eiern. Nicht, dass ich nicht geduscht hätte, aber Eierkratzen ist ungefähr sowas wie Meditieren…, nur ohne Klangschalenmusik, Yogabänkchen und den ganzen Scheiss! Ich liege also ankerwerfend in meinem Bett und versuche den Abend zu rekonstruieren. Eigentlich war es ein Abend wie jeder andere: Duschen, Utensilien einpacken, Wohnung verlassen, Taxi, Disco, saufen! Um kurz nach Zwölf trifft der harte Kern...

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